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Quartierverein Wipkingen |
Antwort des
Stadtrates von Zürich auf die schriftliche Anfrage von Claudia Simon
betreffend Bahnhof Wipkingen und Röschibachplatz, Bauplanungen
Am 7.
September 2005 reichte Gemeinderätin Claudia Simon (FDP) eine schriftliche
Anfrage ein: Im Zentrum Wipkingens, am Bahnhof sowie entlang des
Röschibachplatzes, ist eine neue Überbauung in Planung. Der Vorschlag ist in
Wipkingen bereits vor zwei Jahren auf breite Ablehnung gestossen.
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Fotomontagen und
Schattendiagramme des geplanten 40 Meter Hochhauses beim Bahnhof Wipkingen

Am 28. Juni lud die Stadtverwaltung zu
einem Informationsabend ein, um über das Bauprojekt am Röschibachplatz zu
berichten. Geplant ist der Abriss des Bahnhofs und des Restaurants Nordbrücke
zugunsten eines Hochhauses, wie es Wipkingen noch nicht gesehen hat.

Der neue Röschibachplatz mit Hochhaus: An der Info-Veranstaltung wurden keine Pläne abgegeben, weshalb diese Skizze das Projekt nur ungefähr wiedergeben kann (Zeichnung: Pierino Cerliani).
| Das Publikum war
handverlesen: Circa 20 QuartiervertreterInnen aus den Kreisparteien, von den
Quartierlüüt und vom Quartierverein Wipkingen fand sich im Kirchgemeindesaal
Guthirt ein, um sich von einer mehrköpfigen Delegation der Stadtverwaltung
(inkl. Stadträtin Martelli) über die Neugestaltung des Röschibachplatzes
informieren zu lassen. Wie der verantwortliche Architekt E. Consolasscio erklärte, wurde die erste Projektidee, die zwei schmale hohe Türme vorsah, nunmehr verworfen. Dadurch würde die öffentliche Nutzung im Erdgeschoss zu stark eingeschränkt, denn ein eventueller Grossverteiler brauche genügend Platz für die unterirdische Anlieferung, was mit den alten Plänen nicht zu realisieren sei. |
Auch eine Überdeckung
der Geleise sei städtebaulich nicht opportun. Ausserdem betonte Urs Schlegel
von der SBB, dass es wichtig sei, die Dienstleistungsqualität von gut
frequentierten Bahnhöfen aufrechtzuerhalten, weshalb ein Neubau sich
aufdränge. Grünsteifen zur Badi Letten Positiv: Der Grünstreifen entlang den Geleisen hinunter zur Badi Letten wird ausgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. |
Die Begeisterung der Bauherren und der Stadtverwaltung konnten die Wipkinger
QuartiervertreterInnen auf Anhieb nicht teilen. Das Projekt wurde allgemein
als zu gross dimensioniert empfunden, selbst von jenen, die vom Prinzip her
einen Neubau bejahen.
Der nächste Schritt ist ein Gestaltungsplan, und gemäss Zusicherung der Stadtverwaltung soll vor 2008 nicht gebaut werden. Ebenfalls wurde versprochen, dass die QuartiervertreterInnen regelmässig
über das Projekt informiert werden. |
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14. März 05
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18. März 05 Der Heimatschutz nimmt Stellung
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![]() 18. März 05 Offizielle Stellungnahme des Quartiervereins zum Verwaltungsgerichtsentscheid
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![]() 14. Januar 05 Stellungnahme des Quartiervereins zum Gutachten Prof Ueli Zbinden |
23. Februar 05 Das Urteil des Verwaltungsgerichts zum herunterladen im PDF Format
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7. März 05
Medienmitteilung des Quartiervereins
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5. März 05
Wertvoll, aber dennoch frei zum Abbruch
| Das
Verwaltungsgericht stuft das Restaurant Nordbrücke und den Bahnhof Wipkingen
zwar als Schutzobjekte ein, hält ihren Abbruch aber für zulässig. Von Jürg Rohrer, Tagesanzeiger, Samstag, 5. März 2005
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Teure Rüge |
Trotz der Schutzwürdigkeit
der beider Bauten weist das Verwaltungsgericht die Beschwerde des
Heimatschutzes ab. Es gewichtet - gestützt auf ein Gutachten vor Architekt
Ueli Zbinden - das öffentliche Interesse an einer Neuüberbauung hohe] als
das öffentliche Interesse an der Erhaltung der Baudenkmäler. Das von der Rosengartenstrasse gebeutelte Quartier braucht laut Gutachten an der Nordbrücke ein neues Zentrum, das mit seinen öffentlichen Dienstleistungen und einem Platz identitätsstiftend sein kann. Der Röschibachplatz wäre dazu in der Lage, braucht jedoch auf der Seite der Gleise eine klar definierte Bebauung, die dem Platz einen Rahmen gibt. Das Verwaltungsgericht kommt zum Schluss, dass die städtebaulichen Defizite des Röschibachplatzes mit dem Erhalt des Bahnhofs und des Restaurants nicht beseitigt werden könnten. Deshalb gelte es, die Beurteilung des Stadtrates zu respektieren, der für die Siedlungsentwicklung verantwortlich sei Im letzten Oktober hatte das Verwaltungsgericht in einem ähnlichen Fall für den Heimatschutz und gegen den Stadtrat entschieden: Das Haus Rosengarten in Kreis 4 darf nicht abgebrochen werden weil es der städtebauliche Aufwertung des Kalkbreite-Areals nicht im Wege steht. Wie geht es an der Nordbrücke weiter; Nach Auskunft von Bruno Kläusli, den Präsidenten des Zürcher Heimatschutzes wird sich möglicherweise der Schweizer! sehe Heimatschutz bemühen, wenigsten; den Bahnhof zu erhalten, allenfalls mit dem Gang ans Bundesgericht. Die SB! wollen sich zu ihren Plänen erst äussern wenn das Verfahren über die Schutzwürdigkeit der Bauten abgeschlossen ist. |