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Quartierverein Wipkingen |
Swissmill Silo: Was bisher geschah....
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Abstimmungskampf Swissmill-Silo eröffnet Sponsoren gesucht! Am 13. Februar 2011 stimmt die Stadtzürcher Bevölkerung ab. Darf eine private Firma das Stadtbild so dominieren? Das 120 Meter hohe Getreidesilo der Swissmill
käme in einer Zone zu stehen, wo nur 40 Meter hohe Gebäude erlaubt
sind, und dies erst noch unmittelbar am Limmatufer. Das
Referendumskomitee sieht keine gewichtigen Gründe für einen derart
massiven Eingriff ins Stadtbild und empfiehlt daher ein Nein zum
Gestaltungsplan. |
Das
Streitgespräch zwischen Stadtrat Odermatt, dem CEO von Swissmill und dem
Präsidenten des Quartierverein Wipkingen
Die Abstimmungskampagne verschlingt viel Geld. Profi's gehen von einem Betrag von 50'000.- bis 100'000 Fr. aus. Diese Mittel kann das Referendumskomitee nie aus eigener Kraft aufbringen. Wir sind daher für jede noch so kleine Spende dankbar! "David-gegen-Goliath" Spenden für den
Abstimmungskampf bitte auf: Postcheckkonto 80-4329-9 Unterstützen Sie uns auch, indem Sie Mitglied im
Referendumskomitee werden:
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Volks-Mund zum
Swissmill-Projekt «So einen Fehler
darf man nicht machen». «Swissmill erhält mit diesem Gestaltungsplan «Ich bin überzeugt, dass das Volk mehr
Mitsprache haben muss, wenn es um die Gestaltung des Stadtbildes
geht». «Es gibt Lösungen, die den Weiterbestand von
Swissmill am Sihlquai sichern und gleichzeitig die Bedürfnisse der
Bevölkerung berücksichtigen». |
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Stadtzürcher Referendum gegen den 120 Meter hohen Wolkenkratzer voll Korn Wir überbrachten die 4111 gesammelten Unterschriften am Donnerstag 21. Oktober 2010 um 15:00 Uhr im Stadthaus.
Breiteres Feedback - Breite Unterstützung Erste
Hundertjährige unterschreibt! |
Alle
Quartiere werden abstimmen! Bitte weitererzählen, die Stadtbevölkerung muss wissen, über was wir abstimmen wollen. Für die Volksabstimmung brauchen wir eine Mehrheit.
Bestens informiert
Alt und Jung waren sich einig: Diesen Silobetonturm wollen wir nicht Jetzt
in Wipkingen bald wo anders Keine
besser Alternative
Langfristig andere Motive |
"Wäre ich, wie Coop Schweiz, Grundeigentümer des Swissmill-Areals
an bester Lage mitten in der Stadt Zürich und direkt am Limmatufer,
ich wüsste, was sich an einem solchen Standort rechnet: Wohnungen und
nicht das Abfüllen von Mehlsäcken. Nur sagt das niemand, keiner will
ja als Spekulant gelten. Und jetzt ist Fantasie gefragt. Wie lange dauert in einer von Linken und Grünen beherrschten Stadt die Umnutzung von Industriezone in Wohnzone? Jahrzehnte. Viel geschickter ist es, sich mit dem Argument der industriellen Durchmischung und der Sicherung von siebzig Arbeitsplätzen eine Sondernutzung zugestehen zu lassen, eben den Bau eines 120 Meter hohen Getreidesilos. In zehn, fünfzehn Jahren, diese Wette gehe ich ein, wenn sich Swissmill an einen verkehrstechnisch besser erschlossen Standort zurückzieht, wird aus dem Silo ein Wohn- oder Bürohochhaus." Lesen...
Schatten Kontroverse Fazit: Unsere Badi "Unterer Letten" wird ab 16:00 bis 20:00 Uhr im Sommer beschattet. Mehr...
Beim Referendum mitmachen |
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Swissmill Silo: Der 120
Meter hohe Getreide Silo aus massivem Beton wird das Stadtbild
nachhaltig beeinflussen.
Sicht von der Habsburgstrasse Richtung Üetliberg. Original Foto: (c) Steve Ohlin, Neftenbach (2010), Fotomontage (c) IG Unterer Letten (2010). Der Gemeinderat der Stadt Zürich hat dem Gestaltungsplan am 15. September mit 104 gegen 10 Stimmen zugestimmt. Das als Industriedenkmal konzipierte Bauwerk wird künftig jeden Sommer von Juni bis September abends ab 16:00 Uhr unser geliebtes Flussbad "Unterer Letten", buchstäblich in den Schatten stellen.
Geschichte
Swissmill... |
![]() ![]() (Jahrgang 1909, als Sonnen, Luft und Wasserbad für die Industriearbeiter erbaut; seit 1986 unter Denkmalschutz) Geschichte Badi Unterer Letten... Die IG Unterer Letten und der Quartierverein sind der Meinung, dass darüber die Bewohner der Stadt Zürich abstimmen sollten, darum erwägen sie ein Referendum (Volksabstimmung in der Stadt Zürich). Dafür sind 2000 Unterschriften innert 30 Tagen notwendig. Artikel im 20 Minuten Online... Regional Journal DRS 3 Beitrag hören ... Die Argumente der IG Unterer Letten ansehen...
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![]() Sicht vom Steg in der Lettenbadi auf den künftigen Silo Turm Sonne am 20. August (heute und morgen) im Flussbad
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Öffentliche
Informationsveranstaltung und Diskussion "Swissmill Silo" Montag 23. August 2010, 19:00 - 20:30 Uhr, Singsaal, Fachhochschule Viventa, Wipkingerplatz 4 Swissmill beabsichtigt einen 118 Meter hohen Silo vis a vis dem ältesten Flussbad "Unterer Letten" zu bauen. Der Schattenwurf wird die Badbesucher am späten Nachmittag bis in den frühen Abend beeinflussen. Dagegen bildete sich Widerstand im Quartier und die "IG Unterer Letten" wurde gegründet. |
Fragen wie: - Warum ist kein anderer Standort möglich - Welche Bedenken haben die Quartierbevölkerung sollen diskutiert werden. |
Teilnehmer: Simone Brander (SP10) Christoph Schreyer (IG Unterer Letten) Bigna Witschi, Katrin Jaggi (Amt für Städtebau, Stadt Zürich) Romeo Sciaranetti (CEO, Swissmill) Raimund Eigenmann (Betriebsleiter, Swissmill) Vertreter des planenden Architekturbüro Moderation: Roman Dellsperger, Sozialzentrum Kreis 10. Veranstalter SP10 und IG Unterer Letten |
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Schatten im unteren Letten?
Swissmill will (zu) hoch hinaus! An der Gründungsversammlung der Interessensgemeinschaft „ IG Unterer Letten“ am 1. Juli 2010 um 19 Uhr im GZ Wipkingen nahmen 18 Personen teil. Nun organisiert sich der Widerstand gegen das megalomane Projekt. Anwohner, Flussbadbesucher und Quartierbewohner gründen eine Interessengemeinschaft (IG) um sich gemeinsam für den Erhalt der Besonnung unserer schönen Flussbadi stark zu machen. Am Donnerstag, 1. Juli 2010 fand die Gründungsversammlung der IG Unterer Letten im GZ Wipkingen statt. In der IG organisieren sich Wipkingerinnen und Wipkinger, Anwohner, Badibesucher, Quartiervereinsvertreter und Neuzuzüger, die mit der Stadt wie auch mit Swissmill in einen konstruktiven Dialog treten wollen.
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Wir sind der Auffassung, dass bisher die
betroffene Quartierbevölkerung im Rahmen der Beratungen zum
Gestaltungsplan zu wenig zu Wort gekommen ist, dass Einwendungen
unbeantwortet blieben und dass wichtige Informationen nicht in den
Entscheidungsprozess eingeflossen sind.
Ab 16 Uhr liegt die Badi Unterer Letten im Schatten. Drei mal so hoch wie jetzt soll der neue Swissmill-Silo an der Limmat werden. |
Mit 118 Meter Höhe wird er fast so hoch wie der
Primetower und überragt den ganzen Wipkinger Hügel.
Vor unseren Wohnungen steht ein fensterloser, riesiger Betonturm! Präsentation anlässlich der Gründungsversammlung Kontakt und Anmeldung unter: IG-Unterer-Letten@gmx.ch und auf facebook: IG Unterer Letten
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| Swissmill
Stellungnahme des Quartierverein Wipkingen
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Der Quartierverein Wipkingen versteht
nicht wie ein 120m hohes Lagerhaus zum Erhalt der Industriebetriebe im Kreis
5 beitragen soll. Denn Industrie, was lat. Industria ‚Fleiss’ bedeutet,
impliziert die gewerbliche Verarbeitung von Rohstoffen und Halbfabrikation
zu Produktions- und Verbrauchsgütern. Die Produktion soll gemäss Auskunft
Swissmill und der Stadt Zürich nicht ausgeweitet werden. Das geplante 120
hohe Lagerhaus auf städtischem Boden sichert die Lagerkapazität der
Swissmill und den Getreidebedarf der Schweiz von 3 bis 4 Monaten. Das Lagerhaus wird die Stadtkulisse der Stadt Zürich verändern. Der Quartierverein Wipkingen bedauert, dass die Stadt Zürich versäumt hat einen Architekturwettbewerb einzufordern und zu organisieren, für ein Gebäude von solch grosser städtebaulicher Bedeutung.
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![]() Die Stadt Zürich rangiert in den letzten Jahren im internationalen Vergleich an vorderster Stelle betreffend Lebensqualität. Die Stadt Zürich bemüht sich auf allen Ebenen die Lebensqualität der Stadt Zürich zu sichern und zu verbessern. Dem Quartierverein Wipkingen ist es unerklärlich wie die Stadt Zürich und der Stadtrat einen Gestaltungsplan gutheissen kann, der die Lebensqualität eines Quartiers und Ihrer Bewohner erheblich beeinträchtigt. Die Badeanstalt Unterer Letten bildet ein wichtiger Erholungsraum. Das 120m hohe Lagerhaus beschattet die Badeanstalt Unterer Letten in den Sommermonaten am Nachmittag bis in die Abendstunden. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Badeanstalt Unterer Letten und Ihr Betrieb durch diesen Schattenwurf erheblich beinträchtigt wird. Die Qualitäten der Badeanstalt Unterer Letten als Flussbad, als Treffpunkt und als Erholungsraum werden zerstört.
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Skepsis in Wipkingen wegen Silo-Hochhaus
Tagesanzeiger,
17.6.2009, Beat Metzler
Das geplante Silo-Hochhaus von Swissmill wirft seinen Schatten bis auf die
Badi Unterer Letten, bewahrt aber den Kreis 5 als Industriestandort.
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«megaloman» bezeichnet Beni Weder, Präsident des Quartiervereins Wipkingen,
das geplante 110 Meter hohe Silo von Swissmill (TA von gestern). Es wird das
zweithöchste Hochhaus von Zürich, wenn nicht gar der Schweiz werden. An der
Präsentation am Montagabend seien einige Besucher vor Überraschung «fast vom
Stuhl gefallen», sagt Weder. «In der Ankündigung war von einer Aufstockung
die Rede. Das ist sehr verharmlosend.» Der Quartierverein Wipkingen sieht vor allem zwei Probleme: den Schattenwurf und den Lärm. Bei der Präsentation habe die Berechnung des Schattens gefehlt. Eine solche hat der Quartierverein nun selber erstellt. «Unter anderem wird im Sommer viel Schatten auf die Badi Unterer Letten fallen», sagt Weder. Zudem litten die Anwohner schon jetzt unter dem Lärm des Swissmill-Betriebs. «Auch hier werden wir Messungen vornehmen. Und abklären, ob es noch lauter wird.» Weder kritisiert weiter, dass man Wipkingen nicht in die Planung miteinbezogen habe. Und er zweifelt, ob ein 110 Meter hohes Silo im Zentrum der Stadt stehen müsse. |
Der
Stadtrat beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja. «In den Strategien
Zürich 2025 hat der Stadtrat festgehalten, dass er die Industrie auf
Stadtgebiet fördern will», sagt Andrea Holenstein, Sprecherin des
Hochbaudepartements. Swissmill ist neben Man Turbo der letzte produzierende
Betrieb, der vom einst stolzen Industrieplatz Kreis 5 übrig geblieben ist.
Für Holenstein macht es ästhetisch zwar einen Unterschied, ob im Turm Korn
gelagert wird oder Menschen wohnen. «Unsere Richtlinien verlangen von
Hochhäusern aber eine speziell gute Gestaltung. Gemäss des Baukollegiums ist
eine solche auch in diesem Fall gegeben.»
Swissmill verpflichtet sich für Zürich |
Die
Aussicht von Wipkingen auf die Stadt wird sich in den nächsten Jahren stark
verändern. Entlang der Limmat sind mehrere Hochhäuser geplant. «Immerhin ist
der Kleeblatt-Turm gestorben», sagt Weder. «Sein Schatten hätte den
Wipkingerpark stark beeinträchtigt Schattenfilme: |