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Quartierverein Wipkingen |
Wipkingerplatz
– quo vadis?
(Geht der Wipkingerplatz vor die Hunde?)
| Kürzlich wurde ein gelbes
Flugblatt in alle Wipkinger Haushalte verteilt, auf dem zu lesen stand, dass
die Post 8037 vom Wipkingerplatz an den Röschibachplatz zügle. Dies scheint an sich ein wenig spektakulärer Vorgang, wenn man bedenkt, dass in der Stadt Zürich jedes Jahr mehr als 10% der Wohnbevölkerung die Wohnung wechselt. Aber die Entwicklung ist beispielhaft dafür, was sich in vielen Quartieren schleichend abspielt: Die alten Zentren veröden auf Kosten der neuen, mit allen Mitteln geförderten Entwicklungsgebiete
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Dies konnte auch der
Neubau der Kantonalbank nicht mehr ändern, zumal Läden und Bankschalter
keinerlei Bezug mehr zum Platz haben. Das Kirchgemeindehaus hat in den letzten Jahren (nicht nur wegen der immer schwärzer werdenden Fassade) viel von seiner Strahlkraft verloren, die Pestalozzibibliothek ist an die Nordstrasse ausgewichen, und viele Läden an Höngger- und Rosengartenstrasse sind eingegangen oder führen Sortimente, die nichts mehr zur Versorgung der Quartierbevölkerung mit täglichem Bedarf beitragen. Mit dem Entscheid der Post, ihre Schalter (N.B. ohne Zahlungsverkehr!) an den Röschibachplatz zu verlegen, bleibt dem Wipkingerplatz nebst den Postfächern und dem Postomaten sowie dem Verteilzentrum noch die Tiefgarage mit einer menschenleeren Terrasse darüber.
Für die Entwicklung ist allerdings auch kaum die desolate Verkehrssituation allein schuld. Ich vermute vielmehr, dass die Nachbarschaft von Zürich West eine eben so wichtige Rolle dabei spielt: Dort wird im Moment ein wesentlicher Teil der in Zürich vorhandenen Energie eingesetzt. |
Diese Vermutung wird auch dadurch gestützt, dass die Post
an der Förrlibuckstrasse eine (N.B. vollwertige)
Poststelle neu gebaut hat. Auch der Wipkingerpark und die neue Brücke sind
erklärtermassen eigentlich für Zürich West gebaut worden. Alternativen wären vorhanden – der Quartierverein
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